Hollenbach den ersten Auswärtssieg geschenkt…

Unsere SSV-Kicker schafften es an diesem Tage das Spiel gegen den Absteiger aus Hollenbach schon in der Anfangsphase der Partie aus der Hand zu geben. Es dauerte nämlich lediglich 24 Zeigerumdrehungen, bis wir mit einem Spielstand von 0:3 mehr als bedient in die Röhre schauen mussten. Dass die Gegentore allesamt innerhalb von 14 Minuten fielen (zwischen der 14. bis zur 24. Minute), macht das ganze Spektakel natürlich nicht besser.
Block E reichte es an diesem Abend bereits nach etwa einer halben Stunde. Wirklich keiner von uns hatte Lust, sich zum dritten Mal in Folge vom Gegner dermaßen abschlachten zu lassen und so rollten wir noch in der ersten Halbzeit die Doppelhalter und Schwenkfahnen ein und verkrümelten uns in die grün-weißen Sitzschalen der Haupttribüne.

Kein Land gesehen – 0:3 Heimniederlage

Naja, was soll man zu diesem Heimspiel sagen? Keine Chancen, von Anfang an die schwächere Mannschaft. Verdiente Niederlage. Nach drei Heimsiegen in Folge wurde man vom Tabellenführer dann doch wieder in die Realität zurückgeholt, denn bereits nach 25 gespielten Minuten durften wir alle drei Gegentore bestaunen und zusehen wie der SSV in der ersten Halbzeit mal so gar kein Fußball auf die Reihe bekommen hat. Die zweite Hälfte war dann zwar nicht ganz so katastrophal, aber selbst mit sehr viel Gutmütigkeit wäre mehr als ein schadensmindernder Ehrentreffer auch nicht verdient gewesen.
Zu Block E lässt sich an diesem Tag nur schwer ein Fazit ziehen. Immerhin konnten wir das erste Mal seit Sandhausen wieder mit einer ordentlichen Lautstärke ins Spiel starten, gerade die ersten paar Spielminuten waren supporttechnisch unsere größte Schwächephase in den letzten Wochen. Dies war diesmal nicht der Fall und auch der erste Gegentreffer konnte die Motivation des Blocks erst einmal nicht trüben. Nach dem 0:3 war dann Mitte der ersten Halbzeit allerdings die Luft raus.
Zum Schluss noch ein Dankeschön an die beiden Autobesatzungen aus Sankt Gallen für ihre Unterstützung.

2:0 gegen den KSC verloren

Auswärtsspiele bei der zweiten Mannschaft der Karlsruher sind an und für sich immer Spiele mit einer etwas erhöhten Brisanz. Dass es dann aber so brisant werden würde, dachten dann doch nur die wenigsten in unseren Reihen. Schließlich wurde unser Spiel zeitlich extra an die Zweitligapartie des KSC in Sandhausen angepasst. Folglich rechneten wir im Vorfeld nicht mit erzürnten, weil (fast) sicher abgestiegenen Badensern. Diese bekamen an diesem frühsommerlichen Sonntag jedoch erneut die Fratze des Repressionsapparates zu spüren. Aufgrund der Repression entschieden sich die Karlsruher dazu das Stadion nicht zu betreten. Dass die Distanz von 50 Kilometern schnell zurückgelegt ist, war natürlich auch uns im Gästeblock bewusst und so stellte man sich bereits zur Halbzeit darauf ein. Sportlich lagen wir zu diesem Zeitpunkt leider auch schon mit 0:2 in Rückstand. Das SSV-Spiel machte keinerlei Hoffnungen auf eine Aufholjagd nach der Halbzeitpause und irgendwie waren wir uns bewusst, dass die Mannschaft heute keinen Fuß vor den anderen bekommen würde. Es gibt einfach solche Spiele in denen man nach zwei Minuten hinten liegt und durchweg eine schlechte Leistung an den Tag gelegt wird. Aber Schwamm drüber. Ob wir am Ende nun 6., 7., 8. oder 9. sind, ist jetzt wirklich keinen erhöhten Blutdruck mehr wert.

Heimsieg gegen Göppingen

Das nächste Fluchtlichtspiel unseres SSV vor heimischer Kulisse stand an. Nach vier Siegen in Folge in der Meisterschaft sollte heute Sieg Nr. 5 erspielt werden. Des Weiteren würde man mit einem Sieg gegen Göppingen den endgültigen Schritt aus dem Abstiegskampf schaffen und sich in Richtung sicheres Mittelfeld orientieren. Im Block E versammelten sich etwa 60 Ultras, die, wie üblich, mit einem Fahnen und Doppelhalterintro starteten, welches in der untergehenden Sonne ein recht schönes Bild abgab. Das Spiel begann sehr verhalten und nahm erst im zweiten Durchgang Fahrt auf. Dort aber dafür so richtig: Nachdem unser SSV in der 59. Minute in Führung ging, wurde in der Schlussviertelstunde auf 4:0 erhöht. Auch wir können mit der aktuell tollen Form zufrieden sein. So weiß man, dass man auf dem Weg zur goldenen Ananas wenigstens guten Fußball zu sehen bekommt!

Zum dritten mal nach Pforzheim

Unsere Gruppe bestritt diese Auswärtsfahrt mit dem Bus und vereinzelten Autos. Man hatte diese Saison zwar schon mannschwächere Haufen gehabt, dennoch hätte es für einen Feiertag auch gern ein bisschen mehr Leute sein können. Unser Support konnte dem schlechten Wetter zumindest hin und wieder trotzen und war für so ein Spiel akzeptabel. Generell muss man sagen, dass unsere Auftritte in den letzten Wochen insgesamt gesehen in Ordnung, aber dennoch ausbaufähig sind.
“Okay“ ist wohl auch das passendste Wort zum Spiel unserer Mannschaft. Eigentlich wäre ein Sieg, wie so oft in dieser Saison verdient gewesen, doch man stand sich leider mal wieder selbst im Weg. Schade!

Last-Minute Tor in Offenburg

Einen Tag vor dem Derby unserer Stuttgarter Brüder gegen den KSC stand unser Gastspiel in Offenburg auf dem Programm. Dort schlugen wir letztlich, Dank der unfassbar großen Unterstützung unserer Brüder aus der Landeshauptstadt, mit fünf Busse auf. Der Offenburger FV ist ein derzeit akut abstiegsbedrohter Verein, gegen den souverän drei Punkte eingefahren werden sollten. Gemäß des Spielverlaufs konnten wir zwar keine Souveränität seitens der SSV-Mannschaft erkennen, aber gereicht hat es zu diesem Vorhaben am Ende dennoch. Aber das nach einer äußerst langen Wartezeit. Es dauerte nämlich über 90 Minuten, ehe sich Daniel Seemann in einer Eins-gegen-Eins-Situation gegen den OFV-Keeper durchsetzen konnte, um danach wenig später in gekonnter Balotelli-Manier am Zaun vor unserem Mob zu jubeln – grande!
Minuspunkte müssen an diesem Tag dennoch vergeben werden. Und zwar im Bereich des Supports. Das soll aber nicht heißen, dass unser Auftritt schlecht war. Letztlich muss aber mit so einem großen Ultras-Haufen akustisch einfach mehr gehen.
Beste Grüße gehen raus an unsere Stuttgarter Brüder – wir danken Euch für den großen Besuch und den gemeinsam erlebten Tag an Eurem Derbywochenende! Für immer Reutlingen und der VfB!

Pokalaus in Balingen

Mit reichlich Rückenwind aus drei siegreichen Ligaspielen in Folge ging es nach Balingen, wo unsere Mannschaft gegen die TSG Balingen im Viertelfinale des WFV-Pokals antrat. Unsere Gruppe reiste geschlossen mit Autos an, insgesamt fanden sich rund 150 hoffnungsvolle SSV-Fans in Balingen ein. Das Spiel begann schwungvoll, keine der beiden Mannschaften tastete sich zunächst ab, sondern spielten sofort energisch nach vorne. Nachdem unser SSV in der ersten Minuten eine Großchance der Balinger überstand, kamen unsere Jungs immer besser ins Spiel und auch das ein oder andere Mal gefährlich vor das Gehäuse der Balinger. Anschließend profitierten die Balinger nach einer Ecke von einer katastrophalen Abwehrarbeit unserer Mannschaft und gingen in Führung. Wenige Minuten später zeigte Balingen wie gute Konter gespielt werden und erhöhten auf 2:0. Zwar kämpfte sich unsere Mannschaft nochmal zurück ins Spiel, dass dabei aber etwas gebrauchbares abfällt verhinderten die Gegner mit reichlicher Unterstützung des Schiedsrichtergespanns. Dass hin und wieder ein Schiedsrichter nicht seinen besten Tag erwischt, kommt vor, aber dieser Schiedsrichter erreichte mit seinen Fehlentscheidungen ein neues Level und schenkte kurz nach der Halbzeitpause Balingen noch einen Elfmeter, der zum 3:0 führte. Damit war das Spiel jedoch noch nicht vorbei: Balingen erhöhte noch einmal sicherheitshalber auf 4:0, ehe unserer Mannschaft rund zehn Minuten vor Abpfiff noch der Ehrentreffer gelang. Aus sportlicher Sicht leider ein verdienter Sieg für die Balinger.
Am Support beteiligten sich an diesem Tage rund 50-60 Ultras. Häufiger gelang es jedoch auch die anderen mitgereisten SSV-Fans zum Singen zu animieren, dann wurde eine gute Lautstärke erreicht. Diese Momente nahmen natürlich ab je höher der Rückstand wurde. Insgesamt war es dennoch ein ordentlicher Auftritt unsererseits. Zwar wurde der Support nach dem 3:0 vorerst eingestellt, die letzten zehn Minuten wurden jedoch singend verbracht, ehe wir uns mit einem lauten „All die Jahre“ aus dem Pokal verabschiedeten.
Danke an 5x St. Gallen! Scheiß WFV!

Dritter Sieg in Folge – 2:0 gegen Walldorf II

An diesem Freitagabend konnten wir mal wieder mit unserem geliebten SSV in das Wochenende starten. Trotz der zuvor erfolgreich bestrittenen Spiele gegen Neckarelz und Sandhausen II, ging es darum, den Abstand zu den Abstiegsrängen weiter zu vergrößern. Dies nahm sich, wenn man die ersten 20 Minuten nicht berücksichtigt, wohl auch unsere Mannschaft zu Herzen und erkämpfte sich ohne viel Schnickschnack und der ein oder anderen versemmelten Großchance einen durchaus verdienten Arbeitssieg. Block E legte an diesem Abend einen insgesamt durchschnittlichen Auftritt hin, der in der zweiten Halbzeit dann immerhin ein paar Höhen aufweisen konnte.
Fazit: Spiel&Support waren zwar nicht schlecht, aber durchaus ausbaufähig. Doch das Ziel, mit drei Punkten in das Wochenende zu starten, wurde erfolgreich erreicht.