Niederlage in Bahlingen

In einem lückenhaft gefüllten Bus ging es zum Aufstiegsaspiranten nach Bahlingen. Wie schon in den vergangenen vier Jahren, gelang es unserer Mannschaft auch dieses Mal nicht, etwas Zählbares von dort mit nach Reutlingen zu nehmen. Doch trotz der 1:2 Niederlage war es eine ordentliche Leistung unserer Mannschaft, auch wenn Bahlingen zurecht gewann.
Im Gästeblock versammelten sich exakt 40 SSV – Fans, die allesamt zu unserem Umfeld gehörten. Supporttechnisch konnten natürlich keine Bäume ausgerissen werden, schlecht war unser Auftritt jedoch auch nicht. Nach dem Spiel bekam unserer Mannschaft im Hinblick auf das Pokalfinale noch ein paar motivierende Worte zu hören, ehe es wieder zurück nach Reutlingen ging.

110 Jahre SSV

Nur drei Tage nach unserem Pokaltriumph kam es an unserer Kreuzeiche zum traditionellen Derby gegen Ulm. Jeder weiß, dass unser Derby wahrlich kein großes Spektakel mehr ist, die Rollen klar verteilt sind und das Derby eigentlich “nur“ noch durch seine Tradition am Leben gehalten wird. Dementsprechend war die Vorfreude auf dieses Aufeinandertreffen innerhalb unserer Gruppe eher verhalten.
Dennoch nahmen wir dieses Spiel als Anlass, um eine Choreo anlässlich des 110. Geburtstags unseres Lieblingsvereins anzufertigen. Als Thema griffen wir die Höhen und Tiefen der Vereinsgeschichte auf, die mit verschiedenen Elementen im Vordergrund dargestellt wurden. Die Umsetzung funktionierte ebenfalls gut, sodass letztendlich das Gesamtbild unseren Erwartungen gerecht wurde.
Unterstützt von einer Busbesatzung aus der Ostschweiz und einigen Mitgliedern des PAOK – Club Reutlingen, startete der mit rund 250 Leuten gut gefüllte Block E lautstark in die Partie. Insgesamt wurde ein solider Auftritt hingelegt. Dieser verdeutlichte aber ebenfalls was bei uns in der letzten Zeit verloren gegangen ist, denn es fehlte der Esprit und der Ausrastfaktor, der den letzten Unterschied zu einem guten Derbyauftritt ausmacht. Per Spruchband gab es noch einen Konter auf ein Spruchband der Ulmer aus dem Hinspiel. Die Mannschaften auf dem Rasen trennten sich nach einem harten Spiel 1:1 unentschieden.
Abschließend noch einige Worte zum Ulmer Anhang: Dieser war mit überraschend wenigen Leuten vor Ort. Im Gästeblock waren es etwa 350 Ulmer, von denen sich wiederum ca. 50 beim Support beteiligten und dementsprechend untergingen. Der Rest des Blocks stimmte nur bei Pöbeleinlagen ein, die dann aber auch eine akzeptable Lautstärke erreichten. Optisch gab es zu Beginn des Spiels eine Choreo zu bestaunen, die aber ziemlich lückenhaft aussah. Mitte der zweiten Halbzeit wurden im Gästeblock acht Bengalos gezündet und ein weiteres peinliches Spruchband in unsere Richtung gezeigt. Kurz vor Spielende kam es zu einem Platzsturm der Ulmer. Dabei liefen wenige Richtung Haupttribüne, doch die mit zahlreich anwesenden Beamten kamen den über die Haupttribüne rennenden Reutlingern zuvor.
Nach Abpfiff ging es ohne Zwischenfälle in die Stadt, wo wir den Abend mit unseren Freunden aus der Ostschweiz ausklingen ließen.
Reutlingen und der FCSG!

Wir haben den Pokal!

Seit dem Einzug in das Pokalfinale gab es in unserer Gruppe nur noch ein Gesprächsthema: Das Pokalfinale.
Zügig wurden die Vorbereitungen dafür eingeleitet und mit jedem Tag stieg die Vorfreude, aber auch die Anspannung. Umso schöner war es den Finaltag gemeinsam mit unseren Stadionverbotlern und zahlreich anwesenden Freunden zu bestreiten. Sowohl aus Stuttgart als auch aus St. Gallen waren Mitglieder jeder relevanten Gruppe anwesend. Auch unsere Freunde vom PAOK – Club Reutlingen unterstützten uns. Vielen Dank dafür!
Im Stadion positionierten wir uns zentral auf der Hintertortribüne. Letztendlich waren wohl insgesamt 2000 Reutlinger anwesend. Unser Supportkern erstreckte sich über 500 – 600 Leute, die einen wahnsinnig emotional und lautstark vorgetragenen Support aufs Parkett legten. Einziger Minuspunkt war die Koordination, die uns teilweise schwer fiel und deshalb einige Lieder zu schnell gesungen wurden. Optisch gab es, neben den zwei Pokalspruchbändern, zahlreiche Fackeln zu bewundern, die unseren gelungenen Auftritt abrundeten.
Auf dem Spielfeld hatte Ravensburg zahlreiche hochkarätige Chancen, doch SSV – Torhüter Grgic parierte ein ums andere Mal in Weltklasse – Manier. Unser SSV dagegen nutzte seine Chancen und war bis kurz vor Abpfiff mit 2:0 in Führung, ehe Ravensburg durch einen Elfmeter auf 2:1 verkürzen konnte. Gebracht hat es nichts mehr, denn wenige Minuten später wurde das Spiel abgepfiffen und die Feierlichkeiten konnten beginnen.
WIR HABEN DEN POKAL!

 

0:1 gegen Kehl verloren

29. Spieltag SSV Reutlingen – Kehler FV 0:1

Nach drei Siegen in Folge erfolgte am Samstag wieder die Ernüchterung. Offiziell 894 Zuschauer sahen einen schwachen SSV, der gegen die engagierten Gäste aus Kehl in mehreren Situationen das Nachsehen hatte und folglich mit 0:1 verlor.
Der nur spärlich besetzte Block E erwischte auch bei diesem Heimspiel nicht seinen besten Tag. Offenbar sitzt der Frust über den bisherigen Verlauf der Saison so tief, dass kaum jemand noch Lust hat sich die Ligaspiele anzuschauen, geschweige denn sich zum Singen zu motivieren. Zwar wurde über die gesamte Spielzeit unser übliches Programm durchgezogen, doch unser Auftritt wirkte sehr schleppend und konnte nicht überzeugen.

Auswärtssieg in Aalen

25. Spieltag VfR Aalen II – SSV Reutlingen 1:3

Zum dritten Mal hintereinander stand eine englische Woche an. Dieses Mal ging es in einem vollen Bus auf die Ostalb. Dort gastierte der SSV bei der Zweitvertretung des VfR Aalen. Auch die ortsansässige Crew11 wollte sich das Spektakel nicht entgehen lassen und saß mit etwa elf Leuten auf der Haupttribüne.
Auf dem Platz verschlief unsere Mannschaft die Anfangsphase und lag nach keinen zwei Minuten schon hinten. Erst durch unseren “Nuller“ wurden sie wachgerüttelt und fand langsam ins Spiel. Dank eines Doppelpacks von Golinski und einem weiteren Tor von Seemann, gelang es unserem SSV das Spiel zu drehen. Auch eine höhere Führung wäre nicht unverdient gewesen. Somit wurde der erste Auswärtssieg seit einem halben Jahr eingefahren.
Im Gästeblock versammelten sich rund 70 Ultras, die gut in die Partie starteten, dann aber etwas abbauten. Glücklicherweise konnte das Niveau in der zweiten Halbzeit nochmals angehoben werden, sodass wir insgesamt von einem guten Auftritt sprechen können, bei dem auch der Spaß nicht zu kurz kam.
Abschließend möchten wir uns noch bei unseren Stuttgarter Freunden bedanken, die uns auch an diesem Abend mit einem größeren Haufen unterstützten!
Für immer Reutlingen und der VfB!

 

Heimsieg gegen Freiburg

Der Oberligaalltag hat uns wieder! Vor nur 774 Zuschauern siegte unsere Mannschaft zwar mit 3:1, glänzen konnte sie jedoch ausschließlich in der ersten halben Stunde. Danach wurde die Führung nur noch verwaltet. Auch im Block E war von der Pokaleuphorie nichts mehr zu spüren. Die üblichen 60 Verdächtigen spulten das Standardprogramm ab und rissen dabei keine Bäume aus.
Nach diesem Sieg steht der SSV in der Tabelle auf Platz 11 und tritt am kommenden Mittwoch gegen die Zweitvertretung des VfR Aalen an.

FINALE!

Zum ersten Mal seit 16 Jahren gelang unserem SSV der Einzug in ein Endspiel. Eine nicht wieder zu erkennende Mannschaft führte gegen den Drittplatzierten aus Freiberg zeitweise mit 3:0, hatte aber auch Glück, dass ein Tor der Freiberger in der Anfangsphase nicht anerkannt wurde. In der Schlussphase der Partie konnten die Freiberger zwar nochmal auf 3:2 verkürzen, doch nach Abpfiff stand der SSV zurecht als Finalist fest.
Um eine größere Masse zu mobilisieren, reisten wir mit dem Zug nach Freiberg. Zu unserem ausgerufenen Treffpunkt erschienen rund 120 SSV – Fans. Für einen normalen Mittwochnachmittag ist das schon in Ordnung. Im Gästeblock wuchs dieser Mob durch diverse Autofahrer und Freunde aus Stuttgart und St. Gallen auf 300 Ultras an.
Beim Support setzten wir zunächst auf brachiale Lieder. Dies machte sich besonders in puncto Lautstärke bemerkbar. Trauten viele nach dem 1:0 kaum ihren Augen, so glaubten spätestens nach dem 2:0 alle an den Finaleinzug und rasteten komplett aus. Genau solche Auftritte sind es, die uns die Kraft geben, den tristen Oberligaalltag zu ertragen.
Das Finale steigt nun am 6. Mai 2015 um 19 Uhr auf der Waldau. Gegner wird der Gewinner der Partie FV Ravensburg – TSG Balingen sein.
Danke an alle anwesenden Freunde! Wir hol´n den Pokal!

Wichtiger Sieg im Abstiegskampf

Auch dieses VfB – Heimspiel nützte eine größere Abordnung Reutlinger, um unsere Freunde im Abstiegskampf zu unterstützen.
Auf den Rängen startete die Cannstatter Kurve mit einer fetten Rauchshow in die Partie. Diese wurde durch zahlreiche Fackeln, die unmittelbar danach erleuchteten, komplettiert. Erwähnenswert ist vor allem, dass keinerlei Pfiffe während der Aktion aus den anderen Zuschauerblöcken zu vernehmen waren.
Der Support der Cannstatter Kurve konnte an diesem vor allem in der ersten Halbzeit überzeugen. Auf dem Rasen erzielte der VfB in einem spannenden Spiel in der Nachspielzeit den 3:2 Siegtreffer und gab somit die rote Laterne an den HSV ab. Letztlich war es nur ein kleiner Schritt Richtung Klassenerhalt, denn weitere sechs Endspiele stehen noch bevor.
Nach dem Spiel ließen wir den Abend im Kreise unserer Freunde ausklingen, bevor es wieder zurück nach Reutlingen ging.

Das Aus im Cup-Halbfinale

Zum Halbfinale im Schweizer Cup trat ein vollbesetzter Siebensitzer aus Reutlingen den Weg zu unseren Sankt Galler Freunden an.
Der Espenblock startete mit einer ansehnlichen Choreo ins Spiel und behielt die grünen und weißen Leibchen auch über die Choreo hinaus an.
Auf dem Platz dominierte der FC Basel deutlich und konnte mit einer 2:0-Führung in die Pause gehen. Spätestens mit dem 0:3 in der 60. Minute lähmte die Enttäuschung den anfangs noch sehr starken Support des Espenblocks. Auch der Anschlusstreffer des FCSG in der Schlussphase konnte das Weiterkommen der Basler nicht ernsthaft gefährden.
Der Basler Anhang machte den Gästeblock annähernd voll und auch in den angrenzenden Bereichen fand sich der eine oder andere FCB-Sympathisant ein. Die Westschweizer hinterließen über 90 Minuten einen starken Eindruck und waren mit zunehmender Spieldauer auch akustisch einige Male gut zu vernehmen.
Trotz des Ausscheidens ein großes Dankeschön von uns für die mal wieder großartige Gastfreundschaft der Espen!
Reutlingen und der FCSG!